KO STOP ist eine freiwillig nutzbare, niedrigschwellige Präventionsmaßnahme zum Schutz vor dem unbemerkten Manipulieren von Getränken, zum Beispiel durch K.O.-Tropfen. Die Maßnahme wird insbesondere im Hochschul-, Veranstaltungs- und öffentlichen Raum eingesetzt und dient sowohl dem unmittelbaren Schutz als auch der Sensibilisierung für das Thema.
KO STOP ist der Verhältnisprävention zuzuordnen. Die Maßnahme verändert Rahmenbedingungen in relevanten Lebenswelten, ohne normierend oder sanktionierend auf individuelles Verhalten einzuwirken.
Gleichzeitig ergänzt KO STOP bestehende Awareness-, Gleichstellungs-, Sicherheits- und Präventionskonzepte als sichtbares und unmittelbar nutzbares Schutzinstrument.
KO STOP wird im Rahmen kommunaler und hochschulischer Präventionsarbeit sowie durch öffentliche und private Organisationen eingesetzt. Art, Umfang und Umsetzung richten sich nach den jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtung.
KO STOP ist keine behördlich zertifizierte oder gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme. Die Einordnung erfolgt als ergänzendes Präventions- und Sensibilisierungsinstrument und stellt keine behördliche Anerkennung, Zertifizierung oder Förderzusage dar.